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Pränatal­diagnostik

Pränataldiagnostik bezeichnet vorgeburtliche Untersuchungen des Kindes, seiner Organe oder Stoffwechselfunktionen.

Eine der ersten für das Kind ungefährlichen Methoden der Pränataldiagnostik war der Ultraschall. Daneben kommen Untersuchungen mütterlicher Blutwerte, kindlichen Erbguts (DNA) im mütterlichen Blut oder durch Fruchtwasserpunktion gewonnener kindlicher Zellen oder Zellen des Mutterkuchens in Betracht.

Entscheidend bei der Auswahl vorgeburtlicher Tests oder Risikoberechnungen ist, welche Frage man dadurch beantworten möchte:

Vielen Eltern ist daran gelegen, durch eine frühe Feindiagnostik im Rahmen der Ersttrimesterdiagnostik Fehlbildungen des Kindes frühzeitig – etwa zehn Wochen vor dem „Organultraschall“ – zu erkennen. Andere möchten das Risiko für das Vorliegen einer Trisomie 21 (sogenanntes Down-Syndrom) berechnen lassen. Diese Risikoberechnung meint der Begriff „Ersttrimesterscreening“.

Heute ist es auch möglich, das Risiko für die Entwicklung einer Präeklampsie zu errechnen. Bei dieser Erkrankung können durch eine ungünstige Durchblutung der Plazenta Gefahren für das Kind entstehen. Das Risiko lässt sich durch die tägliche Einnahme von ASS in der Frühschwangerschaft senken, wenn es erhöht ist.

Johannes Neimann, Ihr Frauenarzt in Peine, berät Sie in der Sprechstunde ganz individuell. Bringen Sie zu Hause notierte Fragen dazu gerne mit!

Für diese zusätzlichen ärztlichen Leistungen oder Labordiagnostik erfolgt eine Berechnung nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ).