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Beschwerden

Beschwerden im gynäkologischen Bereich äußern sich durch die Nähe der Geschlechtsorgane zur Harnröhre und Harnblase aber auch zum Darm ganz unterschiedlich. Sie können auch gleichzeitig verschiedene Organe oder Körperfunktionen betreffen.

Nach einer gemeinsamen Besprechung der Vorgeschichte und der aktuellen Beschwerden erfolgen meist eine klinische Untersuchung und eine Ultraschalluntersuchung der betroffenen Regionen und in einigen Fällen zusätzlich Laboruntersuchungen (z.B. von Urin oder Blut).

Manchmal müssen weiterführende Untersuchungen wie Röntgen oder Schnittbild-Bildgebungen wie die Computertomographie (CT; Röntgen in einer Röhre) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt werden. Dazu überweisen wir Sie an unsere Partner für Mammographie in Peine und Umgebung.

Wenn die Beschwerden komplex sind oder wir eine stationäre Behandlung für unausweichlich halten, weisen wir Sie in die umliegenden Kliniken zur stationären Behandlung ein. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn Beschwerden sehr stark sind oder besonders rasch zunehmen.

Achtung: Wenn Sie diese Seite bei akuten Beschwerden außerhalb unserer Sprechzeiten lesen, wenden Sie sich bitte umgehend an die angegebenen Notfallkontakte.

Ungewollter Urinverlust, ständiger Harndrang bzw. andauerndes Brennen, häufiges Wasserlassen, Fremdkörpergefühl: Treten diese Symptome kurzfristig auf, liegt meist eine Blasenentzündung vor.

Viele Frauen leiden aber ständig an solchen Beschwerden. Man spricht dann je nach Krankheitsbild von (Stress-)Harninkontinenz, überaktiver Blase (früher Dranginkontinenz) oder chronischem Blasenschmerzsyndrom. Teilweise liegt auch eine sogenannte Genitalsenkung vor.

Obwohl die Rate mit dem Alter zunimmt (insgesamt knapp 7 Mio. Betroffene in Deutschland), können auch junge Frauen betroffen sein. Leider suchen die meisten Betroffenen keine professionelle Hilfe, Beschwerden werden aus Scham nicht geäußert, Urinverlust (oder sogar Stuhlinkontinenz) vielfach als normal empfunden.

Dabei ist ungewollter Urinverlust (nach der frühen Kindheit) zu keinem Zeitpunkt „normal“ und die Behandlung vieler dieser Probleme bei Ihrem Frauenarzt in Peine gut behandelbar.

Hitzewallungen, Herzrasen, Schweißausbrüche, Wassereinlagerungen, geblähter Bauch, trockene Haut und Schleimhäute, Gereiztheit, depressive Episoden, Blutungsstörungen…

Die Liste an Symptomen während der „Wechseljahre“ ist lang. Glücklicherweise erleben viele Frauen keine dieser Beschwerden oder nur einige wenige davon. Bis zu einem Drittel aller Frauen leiden allerdings so stark, dass eine Behandlung notwendig ist.

Zum normalen Leben einer Frau gehört der Umstand, dass die bei Geburt vorhandene Anzahl an Eizellen sich eines Tages erschöpft. Dieser Zeitpunkt liegt meist zwischen dem 48. und dem 58. Lebensjahr. Beschwerden können aber schon Jahre früher auftreten – oder eben auch nicht.

Je nach Beschwerdebild, individuellen Risikofaktoren, Wünschen und Vorstellungen informieren wir Sie gerne zu nicht-medikamentösen, homöopathischen, pflanzlichen oder medikamentösen Behandlungsoptionen bei Ihrem Frauenarzt bei Salzgitter.

Abweichungen von einer regelmäßigen Monatsblutung gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch beim Frauenarzt. Lediglich als Teenager und während der frühen „Wechseljahre“ (einige Monate oder Jahre vor der letzten Menstruation) sind diese Blutungsstörungen als normal zu bewerten.

Eine normale Regelblutung liegt vor, wenn sie etwa alle 28 Tage für maximal eine Woche anhält. Ein Wechsel der Hygieneartikel (Tampons, Menstruationstassen, Damenbinden o.ä.) sollte nicht öfter als drei- bis viermal nötig sein.

Sollten häufigere Wechsel oder aufgrund von Schmerzen sogar die Einnahme von Schmerzmitteln notwendig sein, ist eine Beratung und Untersuchung bei Ihrem Frauenarzt in Peine anzuraten. Blutungsstörungen sollten unbedingt abgeklärt werden, wenn sich ein bisher unauffälliges Blutungsverhalten plötzlich oder auch schleichend ändert. Auch vaginale Blutungen nach den Wechseljahren müssen immer abgeklärt werden.

Die Gebärmutter der Frau besteht aus einer Wand aus glatten Muskelzellen und Schleimhaut (lat. Endometrium). Die Schleimhaut erneuert sich monatlich mit der Regelblutung, wenn keine Schwangerschaft eintritt.

Bei einigen Frauen wächst die Schleimhaut zwischen den Muskelzellen oder auch außerhalb der Gebärmutter heran. An diesen Stellen kommt es zu einer Entzündungsreaktion, die je nach Ausprägung diverse Beschwerden verursachen kann: Regelschmerzen, verstärkte Menstruation, blutiger Urin oder Stuhlgang, Verdauungsbeschwerden, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Diese Erkrankung heißt Endometriose. Frühzeitig erkannt ist sie gut behandelbar.

Manchmal vermehren sich einzelne Muskelzellen der Gebärmutter und bilden gutartige Geschwulste, sogenannte Myome. Je nach Lage und Größe der Myome verursachen sie Harndrang, Druckgefühl, verstärkte oder verlängerte Regelblutungen.

Unreine oder fettige Haut, plötzliche Gewichtszunahme, regelmäßige Schweißausbrüche, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, innere Unruhe, Herzrasen, Heißhungerattacken, Wassereinlagerungen, niedriger oder hoher Blutdruck, milchige Sekretion aus der Brust, Zyklusstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel…

Alle diese Symptome können auf hormonelle Störungen hinweisen. So werden viele Prozesse im Körper durch Hormone der Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebenniere oder Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gesteuert.

Erst nach einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte in Verbindung mit einer körperlichen Untersuchung und ggf. Ultraschalluntersuchung überlegen wir, ob und welche Laborwerte untersucht werden sollten. Einige erfolgen bei unseren Partnern für Endokinologie in Peine.

Hilfreich ist, wenn Sie präzise Angaben zum Beginn bzw. der Dauer der Beschwerden sowie das Ausmaß (z.B. Gewichtszunahme) zum Termin mitbringen.

„Sind Sie zufrieden mit Ihrer Sexualität? Leiden Sie darunter?“
Sexualität ist ein wichtiger Aspekt unseres alltäglichen Lebens. Eine erfüllte Sexualität trägt zu einer guten Lebensqualität bei. Gemeint ist nicht der reine Geschlechtsakt. Vielmehr gehören dazu Fragen von Partnerschaft und Beziehung, Nähe und Geborgenheit, Sicherheit und Familienplanung, aber auch sexuelle Orientierung, Vorlieben und Risikoverhalten sowie Einschränkungen aufgrund von Schmerzen, Erkrankungen oder vorangegangenen Behandlungen – teilweise auch stattgehabter Missbrauch.

Einige sexuell übertragbare Erkrankungen (wie Tripper oder Chlamydien) werden aktuell in Deutschland wieder häufiger. Vorsorge, wie zum Beispiel ein regelmäßiges Chlamydien-Screening, ist sinnvoll. Viele Frauen wünschen daher vor oder nach einer intimen Beziehung den Ausschluss solcher sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Als Ihr Gynäkologe in Peine beraten wir Sie gerne!

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